Pressecenter der Freien Wählergemeinschaft



FWG blickt mit Sorge auf „Windhagener Monopoly“

Freie Wählergemeinschaft: „Bedenkliche soziale Perspektive“

„Den Wohnort Windhagen muss man heute erst mal suchen.“  sagt Willi Winter, Vorsitzender der Verbandsgemeinde-FWG.  „Ob man aus Richtung Rottbitze oder Asbach, Neustadt oder Hallerbach kommt:  Man fährt zunächst durch ein Indutriegebiet.“  Die Lebensqualität in einem „einstmaligen Schmuckstück der Verbandsgemeinde“ reduziere sich immer mehr auf Arbeitsplätze und niedrige Steuern.

Natürlich seien Arbeitsplätze besonders in Krisenzeiten wichtig, und gerade die Freien Wähler seien für möglichst geringe Steuerbelastungen der Bürger, aber in Windhagen finde eine Entwicklung statt, die für die Zukunft bedenklichen sozialen Problemen führen werde, meint die Wählergemeinschaft.  Pressesprecher Rainer Högner ist überzeugt:  „Bei diesem ‚Windhagener Monopoly’ gibt es nicht nur Gewinner.“

„Vor wenigen Jahren sind
  Ob sich die Windhagener Bürger einmal so ihr „Häuschen im Grünen“
  vorgestellt hatten?
beispielsweise ein großes Gemeindezentrum sowie Sportplätze errichtet worden.  Aber wie kommen die Kinder vom Ortsinneren zum Sportplatz?  Mit dem Fahrrad müssen Sie an weitläufigen Gewerbekomplexen vorbei und über eine enge Brücke über die Autobahn und die ICE-Trasse.“  so FWG-Schriftführer Hermann Bernardy.  In einer „planlosen Planung“ durch die kommunalpolitisch Verantwortlichen liege das Windhagener Hauptproblem.

Die Windhagener Unternehmen seien für die Fehlentwicklungen nicht in der Verantwortung, meint Otto Hambuch, stellvertretender FWG-Vorsitzender und selbständiger Elektrotechnikermeister.  „Sie tun genau das, was Unternehmen tun müssen:  Gewinne erwirtschaften, investieren und wachsen.  Das ist ihre Aufgabe.  Und die Aufgabe der Kommunalpolitik wäre es gewesen, dieses Wachstum ordnungspolitisch zu begleiten und bürgerverträglich zu steuern.  Das ist genau das, was Kommunalpolitiker tun müssen.“

Am kommenden Mittwoch, den 4. März, lädt die FWG für 19:30 Uhr zu einer öffentlichen Diskussion ins Bürgerhaus Windhagen ein, um, so Winter, „mit Bürgerinnen und Bürgern die Situation des Ortes einmal unter anderen Aspekten als dem ‚Uns-geht´s-doch-so-gut’-Blickwinkel zu beleuchten.  Auch der unabhängige Bürgermeisterkandidat Lothar Röser hat sein Kommen zugesagt.“



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