Pressecenter der Freien Wählergemeinschaft



Freie Wählergemeinschaft will Zusammenarbeit ausweiten

FWG der Verbandsgemeinde Asbach lädt zu fraktionsübergreifender Arbeitsgemeinschaft ein

Mit einer Einladung an SPD, Grüne und den unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Lothar Röser geht die FWG einen aus ihrer Sicht nach der Aktionsgemeinschaft „Unabhängiger Bürgermeister für die Verbandsgemeinde Asbach“, die ebenfalls auf Initiative der Freien Wähler entstand, nächsten logischen Schritt:  Bis zur Kommunalwahl im Juni will die Fraktion der „Freien“ zur Vorbereitung jeder Verbandsgemeinderatssitzung ein gemeinsames Treffen.

Damit streben die Freien Wähler jedoch auf keinen Fall eine Fraktionsgemeinschaft an.  Das sei, um auch für die Zukunft die Unabhängigkeit der Freien Wählergemeinschaft festzuschreiben, im Grundsatzprogramm ausdrücklich ausgeschlossen.  FWG-Fraktionsvorsitzender Willi Winter:  „Die Eigenständigkeit aller Gruppen soll unbedingt erhalten bleiben.  Nur aus dem freien Wettbewerb der Ideen kann für die Bürger das Bestmögliche entstehen.“

Zweck dieser Arbeitsgemeinschaft soll neben der Sicherung des Informationsflusses an den unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Lothar Röser auch die bessere Abstimmung untereinander sein, um sowohl Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede in den Argumenten der politischen Gruppierungen präziser und damit für die Bürgerinnen und Bürger plausibel und nachvollziehbar herauszuarbeiten.

Damit alle auf der Ebene der Verbandsgemeinde politisch aktiven demokratischen Kräfte, soweit sie nicht die derzeitige Ratsmehrheit repräsentieren, von der neuen Arbeitsgemeinschaft profitieren können, wurden auch die Grünen eingeladen, mit etwaigen Kandidaten zur kommenden VG-Ratswahl an den Sitzungen teilzunehmen.  Dr. Roland Kohler (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) hat den Vorschlag einer „kleinen Ratssitzung“ mit Lothar Röser bereits begrüßt.

Die FDP wird bei dieser Gemeinschaft wohl außen vor bleiben:  Die Nähe des FDP-Ratsherrn Johann Walgenbach zur CDU in Windhagen und der Verbandsgemeinde ist nach Ansicht der Freien Wähler ein massiver Hinderungsgrund.  Winter:  „Wir machen die Tür nicht zu, aber wir müssen darüber erst mal mit denen reden, die in Asbach eindeutig zur Opposition gehören.“

Eigene Fraktionssitzungen von FWG und SPD wird die neue Arbeitsgemeinschaft nicht vollständig ersetzen können, auch, weil in den nicht-öffentlichen Teil der Ratssitzung gehörende Themen nicht im Beisein von Nicht-Ratsmitgliedern erörtert werden dürfen.

Die Arbeitsgemeinschaft soll nach den Vorstellungen der Freien Wählergemeinschaft zunächst auf den Zeitraum bis zur Kommunalwahl begrenzt sein.  Welche Art der Kooperation es danach geben kann, wird wohl von der nach der Wahl bestehenden, neuen Konstellation im Asbacher Rathaus abhängen.

Fraktions- und FWG-Chef Winter:  „Wir möchten, dass sich die, die sich an der Arbeitsgemeinschaft beteiligen, gegenseitig zu neuen und besseren Ideen anregen, so dass alle Bürgerinnen und Bürger davon optimal profitieren  -  ganz egal wen sie dann am 7. Juni wählen.“



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