Pressecenter der Freien Wählergemeinschaft


25. Februar 2008

Freie Wähler Asbach: Annäherung an Kreis-FWG noch mit Vorbehalten

FWG der Verbandsgemeinde hat nur begrenztes Vertrauen zu Udo Franz

ASBACH. „Wir sehen die Führungskompetenz im Kreisverband eher in der zweiten Reihe.“ meinte der Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Willi Winter und dankte dem neuen stellvertretenden Kreisvorsitzenden Joachim Albert für seinen Besuch bei der Jahreshauptversammlung der FWG der Verbandsgemeinde Asbach.

Führten die Probleme mit der Kreis-FWG bei der Mitgliederversammlung des Vorjahres noch zum Beschluss, die Mitgliedschaft vorerst ruhen zu lassen, machte sich dieses Mal verhaltener Optimismus, aber immerhin Optimismus bemerkbar.

Insbesondere die Ausführungen von Joachim Albert bewogen die Asbacher dazu, der Zusammenarbeit mit dem Kreisverband noch einmal eine Chance zu geben. Den Bedenken aufgrund der Wiederwahl des Vorsitzenden Udo Franz hielt Albert entgegen: „Der Vorsitzende ist ja auch nur eine Person in einem ansonsten fast völlig neu besetzten und größeren Vorstand, und ich werde mich persönlich mit allen Kräften dafür einsetzen, dass es wieder zu einer sinnvollen und dauerhaften Zusammenarbeit der Asbacher FWG mit dem Kreisvorstand kommt.“

Ausführlich diskutiert wurden die verschiedenen Optionen von Austritt über weiteres Aussetzen bis zu einer zeitlich befristeten oder auch vorbehaltlosen Mitarbeit im Kreisverband. Wirkungsvoll platzierte Albert dann seinen Appell, die Vergangenheit doch nun Vergangenheit sein zu lassen und ihm persönlich die Chance zu geben, für einen wirklichen Neuanfang im Kreisvorstand zu sorgen.

Eine für den Kreis „ungewohnte Dynamik“ mache sich durch Albert positiv bemerkbar, stellte dann auch Rainer Högner, Pressesprecher der Asbacher und in der Vergangenheit einer der schärfsten Kritiker des Kreisvorstands, fest und plädierte ebenfalls dafür, den neu gewählten Kreisvorstandsmitgliedern eine Chance für einen Neustart zu geben. Peter Limbach, Chef des Asbacher FWG-Ortsverbandes, verwies allerdings darauf, dass es in der Vergangenheit schon reichlich Neuanfänge gegeben habe, und dass dies nun aber für die Kreis-FWG wirklich die letzte Gelegenheit sein müsse, sich durch eine beständige und konstruktive Vorstandstätigkeit, aber auch durch eine als eigenständig erkennbare und nachvollziehbare politische Arbeit zu bewähren. „Noch eine und noch eine und wieder eine Chance kann es in Zukunft nicht mehr geben.“ betonte Limbach.

Für eine Unterstützung des neuen Vorstands und konstruktive Beteiligung im Kreisverband ohne Bedingungen zumindest bis nach der Kommunalwahl 2009 votierte dann die Asbacher Hauptversammlung ohne Gegenstimmen. „Bis dahin werden wir sehen, wo und wofür die Kreis-FWG auch politisch steht,“ meinte Winter abschließend, „und wir hoffen, das wir uns zukünftig mehr mit Lösungen als mit Problemen beschäftigen können.“

FWG Asbach kooperiert wieder mit Kreis-FWG
 
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FWG Asbach kooperiert wieder mit Kreis-FWG
 
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Info zum Bild:  (v.l.n.r.)
 
Otto Hambuch, stellv. Vors. der FWG der VG Asbach
Joachim Albert, stellv. Vors. der Kreis-FWG
Hermann Bernardy, Schriftführer der FWG der VG Asbach
Willi Winter, Vorsitzender FWG der VG Asbach



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