Pressecenter der Freien Wählergemeinschaft


31. Januar 2008

Aktionsgemeinschaft für unabhängigen Bürgermeister nimmt Form an

Die Asbacher GRÜNEN sind jetzt auch mit im Boot

ASBACH. Mit Dr. Roland Kohler (Windhagen) von BÜNDIS 90/DIE GRÜNEN hat sich das politische Spektrum der Verbandsgemeinde Asbach jetzt in der Anfang Januar aus FWG, WGD, SPD und FDP gegründeten Aktionsgemeinschaft zur Unterstützung eines unabhängigen Kandidaten für das Amt des Verbandsgemeinde-Bürgermeisters vervollständigt.

Die Gemeinschaft hatte sich vorgenommen, bereits bei ihrem zweiten Treffen einen vollständigen Kooperationsvertrag zu erarbeiten. „Die Grundlagen der Zusammenarbeit von vorneherein eindeutig festzulegen, war uns ganz wichtig.“ erläuterte Ludwig Eich (SPD Buchholz). „Später müssen wir den Kopf frei haben für die eigentliche Arbeit.“

Die SPD hatte eine Vereinbarung entworfen, die FWG eine überarbeitete Version mitgebracht, und bereits nach zweieinhalb Stunden Detailarbeit in „Ellens Bauernschänke“ waren sich die, die sich den Bürgern sonst nur als politische Kontrahenten präsentieren, einig: „Das war die erste Funktionsprüfung für unser gemeinsames Projekt, und wir haben sie mit Bravour bestanden.“ so Rainer Högner (FWG Neustadt). „Eine solche Vereinbarung zwischen so unterschiedlichen politischen Akteuren zu treffen, ist nicht einfach, aber der Wille, diese Arbeitsgemeinschaft zum Erfolg zu bringen, liegt offenbar bei jeden Einzelnen bei 100 Prozent!“

Und so hat es sich das „Fünf-Parteien-Bündnis“ für die Zukunft sogar besonders schwer gemacht. Es gibt keine demokratischen Mehrheitsentscheidungen im Team, sondern vertraglich festgeschrieben ist das Konsensprinzip: Alle Entscheidungen müssen einvernehmlich getroffen werden. „Wir wollen keine Minderheit entstehen lassen, die eine Entscheidung hinterher nur widerwillig mitträgt.“ erklärte Bernhard Dahlhausen (Wählergruppe Dahlhausen, Asbach). „Wir müssen uns einig sein - und dann haben wir auch Erfolg!“

Die Vereinbarung wird nun bei den ohnehin anstehenden Jahreshauptversammlungen auch den Mitgliedern der einzelnen Gruppen zur Bestätigung vorgelegt und anschließend den Bürgern vorgestellt. Hermann Bernardy (FWG Asbach): „Wir sind hier nur eine Lenkungsgruppe, die für effizientes Arbeiten sorgt. Die Mitglieder müssen aber soweit wie möglich an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt werden, und die Bürgerinnen und Bürger sollen offen über alles informiert werden, was wir tun.“ Gerade durch konsequente Transparenz wolle sich die Aktionsgemeinschaft von den Vorgängen in der CDU unterscheiden.

Bis zur nächsten, für Ende Februar geplanten Sitzung wird die Aktionsgemeinschaft keineswegs untätig sein. Jürgen Jonas (SPD Neustadt) abschließend: „Die Mitglieder stehen in ständigem Kontakt; hier bewegt sich was. Es macht Spaß, parteiübergreifend in einer so wichtigen Angelegenheit wie der Wahl zum Verbandsgemeindebürgermeister zusammenzuarbeiten.“



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