Pressecenter der Freien Wählergemeinschaft


12. Dezember 2007

FWG Asbach will gemeinsame Alternative zum CDU-Kandidaten

Freie Wähler streben Zweckbündnis mit den anderen Parteien an

ASBACH. Die FWG der Verbandsgemeinde Asbach hat die in der Verbandsgemeinde aktiven Parteien mit Ausnahme der CDU eingeladen, zusammen ein Konzept zur Unterstützung eines gemeinsamen Kandidaten zur nächsten Wahl des Verbandsgemeinde-Bürgermeisters zu entwickeln.

Auf Antrag des Asbacher Orts-FWG-Vorsitzenden Peter Limbach hatte die Freie Wählergemeinschaft der Verbandsgemeinde Asbach auf ihrer vorigen Mitgliederversammlung beschlossen, FDP, SPD und die Wählergruppe Dahlhausen zu einem Sondierungsgespräch einzuladen, um zunächst Gemeinsamkeiten in den Anforderungen an einen Verbandsgemeinde-Bürgermeisterkandidaten zu ermitteln und festzustellen, inwieweit es möglich ist, mit vereinten Kräften einer Alternative zum CDU-Kandidaten Hallerbach eine Chance zu geben.

„Wir haben in Asbach eine CDU-dominierte Verwaltung, die von einer absoluten CDU-Mehrheit im Verbandsgemeinderat kontrolliert wird.“ erläutert Willi Winter, der Vorsitzende der Verbandsgemeinde-FWG. „Hier kontrolliert die CDU sich nur noch selbst, und das ist das genaue Gegenteil davon, wie es in einer Demokratie zugehen sollte.“ Die Freien Wähler würden deshalb einem parteiunabhängigen Verwaltungschef den Vorzug geben.

Der stellvertretende Vorsitzende der FWG Neustadt, Rainer Högner hierzu: „Wir wünschen uns einen Bürgermeister im Asbacher Rathaus, der nicht Bestandteil der hiesigen Filzokratie ist, sondern als unabhängiger „Controller“ die Planungs-, Informations- und Dienstleistungsaufgaben der Verwaltung ebenso rational wie rationell, vor allem aber unabhängig von den bestehenden „Netzwerken“ gestaltet und führt.“ Und ausgerechnet einen Kandidaten, der als CDU-Vorsitzender mit verantwortlich dafür ist, dass die bevölkerungsreichste Ortsgemeinde Asbach in Sachen Strukturpolitik und damit in der relativen Umlagenzahlung das Schlusslicht der Verbandsgemeinde bildet, wolle die FWG im Interesse aller Bürger und Unternehmen der Verbandsgemeinde nicht unterstützen.

Die FWG geht zunächst davon aus, dass eine einzelne politische Gruppierung in der Verbandsgemeinde es alleine schwer hätte, eine Konkurrenz-Kandidatur gegen den von der CDU bereits installierten Kandidaten durchzusetzen. „Deshalb halten wir es für sinnvoll zu versuchen, ein ausschließlich diesem Zweck dienendes Bündnis mit den anderen politischen Gruppen einzugehen.“ so Winter.

Um festzustellen, inwieweit Wählergemeinschaften und Parteien bereit und imstande sind, hierzu eine ausreichende Gemeinsamkeit herzustellen, haben die Vertreter der eingeladenen Gruppen bereits ein Treffen zu einem ersten informativen Gespräch für Anfang Januar vereinbart.

„Die CDU befindet sich nicht etwa nur bereits im aktiven Wahlkampf, sondern sie versucht quasi, schon jetzt vollendete Tatsachen zu schaffen, die vom Wähler später gewohnheitsmäßig nur noch durchgewunken werden sollen.“ beurteilt Högner die Lage. „So leicht wird es der CDU-Kandidat aber dann wohl doch nicht haben.“



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