Pressecenter der Freien Wählergemeinschaft


23. November 2004

FWG Asbach will Kooperation mit anderen Wählergemeinschaften

Freie Wählergemeinschaften sollen effizienter werden

WINDHAGEN.  Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft auf Kreisebene und Maßnahmen zur Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit der verschiedenen Wählergemeinschaften standen bei einer Mitgliederversammlung der FWG der Verbandsgemeinde Asbach auf der Tagesordnung.

Trotz einer unmittelbar vorangegangenen Kreistagssitzung waren der FWG-Kreisfraktionsvorsitzende Prof. Dr. Hans. B. Groeneveld, der Vorsitzende der Kreis-FWG Werner J. Keßler und Kreistagsmitglied Udo Franz als FWG-Mitglied des Kreisausschusses für Wirtschaft und Verkehr nach Windhagen gekommen, um mit der Asbacher Wählergemeinschaft die Möglichkeit einer Arbeitsgemeinschaft über die Grenzen der sonst völlig unabhängig voneinander agierenden örtlichen Wählergemeinschaften hinweg zu erörtern.

Der FWG-Vorsitzende Willi Winter: „Wir haben uns für die Zusammenlegung des ehemaligen Straßen- und Verkehrsausschusses mit dem früheren Kreisausschuss für Strukturentwicklung zum jetzigen Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr stark gemacht; jetzt sind wir auch in der Pflicht, dieses auch für unsere Region wichtige Gremium bei seinen umfassenden Aufgaben nach besten Kräften zu unterstützen.” Dem Arbeitskreis sollen neben Ausschussmitglied Franz (Niederwambach, VG Puderbach) zunächst angehören: Jörg Niebergall (Neuwied), Beate Lister (Erpel) und Rainer Högner (Neustadt).

„Besonders im Hinblick auf den Tourismus ist das Thema ,Verkehr’ für den Raum Asbach von größter Bedeutung.” meint Högner. „Der Zustand der Kreis- und Landesstraßen ist für unsere Bürger zwar ebenso unzumutbar wie für Besucher, aber Gäste haben die Wahl - und fahren woanders hin.” Aber auch Sicherheitsaspekte sollen im Arbeitskreis zur Sprache kommen. So sollen z. B. erneut Möglichkeiten geprüft werden, im Neustädter Ortsteil Fernthal durch eine Überquerungshilfe auch Kindern und alten Menschen einen gefahrlosen Wechsel der Straßenseite zu ermöglichen. Bei der chronischen Finanznot des Landkreises sei jedoch die größte Herausforderung, „mit weniger als nichts immer noch so viel wie möglich zu erreichen.”

Auch um Wirtschaftlichkeit ging es beim Tagesordnungspunkt „Öffentlichkeitsarbeit”. Die örtlichen, völlig eigenständigen Wählergemeinschaften seien in ihrer Außendarstellung gegenüber den bundesweit präsenten Parteien im Nachteil, weil sie nicht über deren in hohen Auflagen produzierten und daher preisgünstigen Materialien verfügten, meinte man bei der FWG. Vielerorts halte man auch noch den Briefkopf aus dem Fotokopierer für ein Symbol der Unabhängigkeit, während die Parteien mit ihren einprägsamen ,Firmenschildern’ ständig präsent sind. Man vergesse dabei, wie wichtig es ist, seiner Informationspflicht gegenüber den Bürgern und den eigenen Mitgliedern auch optisch ansprechend nachzukommen.

Die Wählergemeinschaften in der Verbandsgemeinde Asbach hatten sich bereits, um ihre Kosten langfristig zu senken, entschieden, einen gemeinsamen Briefkopf in dem seit dem vorigen Jahr bekannten FWG-Design zu verwenden und in hoher Auflage drucken zu lassen. Nun hat man sich nicht nur entschlossen, auch den anderen FWGen im Kreisgebiet diesen Briefbogen preiswert anzubieten, sondern man will, wie es bei den Parteien längst üblich ist, ein komplettes Marketingpaket zur Verfügung stellen. Högner: „Wir haben mit viel Aufwand ein ,Corporate Design’ entwickelt, das nicht nur modern, dynamisch und unverwechselbar ist, sondern im vorigen Wahlkampf auch gezeigt hat, dass es bei den Bürgern ,ankommt’. Es wäre pure Verschwendung, wenn wir nicht auch anderen Wählergemeinschaften die Möglichkeit gäben, diese Entwicklung zu nutzen.”

So werden in der nächsten Zeit weitere 27 FWG-Vorstände im Landkreis darüber zu befinden haben, ob sie, großenteils kostenlos zur Verfügung gestellt, über aktuelle Präsentationsmöglichkeiten vom Telefaxformblatt bis zur Internetboutique verfügen wollen. Winter: „Wenn wir damit andere Wählergemeinschaften ein bisschen erfolgreicher machen können, ist das eine Investition, die auch uns wieder zu Gute kommt. Wir wollen mit der FWG dem Begriff ,Marken-Politik’ langfristig eine neue Bedeutung geben.”

Eins der neuen ,Marken-Produkte’ kam noch am selben Abend zum Einsatz, als der Vorstand dem Asbacher Peter Limbach eine Ehren-Urkunde für 20 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit im Orts- und Verbandsgemeinderat überreichte.

Willi Winter dankte Peter Limbach, der nun seine Ratssitze für jüngere Mitglieder frei gemacht hat, für sein beständiges und beispielhaftes Engagement und gab dem Wunsch des Vorstands Ausdruck, er möge den Freien Wählern noch lange mit seiner umfassenden kommunalpolitischen Erfahrung zur Seite stehen.

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Peter Limbach (links im Bild) erhielt in Windhagen als Anerkennung und Dank für langjährige Ratsmitgliedschaft vom FWG-Vorsitzenden Willi Winter eine Urkunde.
 
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Peter Limbach (links im Bild) erhielt in Windhagen als Anerkennung und Dank für langjährige Ratsmitgliedschaft vom FWG-Vorsitzenden Willi Winter eine Urkunde.
 
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Peter Limbach (links im Bild) erhielt in Windhagen als Anerkennung und Dank für langjährige Ratsmitgliedschaft vom FWG-Vorsitzenden Willi Winter eine Urkunde.



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