Pressecenter der Freien Wählergemeinschaft


02. April 2004

FWG Neustadt sieht sich im Aufwind

Freie Wählergemeinschaft tritt mit vollständiger Liste an

NEUSTADT. „Nach Jahren, in denen die Freien Wähler ein ,Tal der Tränen' durchschritten haben, haben wir 2003 nicht nur wieder Fuß gefasst, sondern sind heute nach innen wie nach aussen so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr.“ So der Ehrenvorsitzende der FWG, Franz Wagner. „Wir haben wieder richtig Dampf im Kessel!“

„Nicht nur das Interesse der Bürger an der FWG als ihrer ,Neustadt-Partei' hat merklich zugenommen,“ freut sich Willi Winter, der Vorsitzende, „noch viel wichtiger ist, dass die eigenen Leute wieder hoch motiviert sind und dass wir die ,alte Garde' durch einige neue Mitglieder ergänzen konnten. Dadurch sind wir in der Lage, bei der Kommunalwahl 2004 zum Ortsgemeinderat mit einer Liste ohne Mehrfachbenennungen mit 22 qualifizierten Kandidaten anzutreten - ohne ,Verlegenheitskandidaten' , die nicht auch Mitglied der Wählergemeinschaft sind.„

In den vergangenen Monaten habe die Freie Wählergemeinschaft eine stabile Grundlage dafür gelegt, dass die Erfolgsschiene, auf der sie sich zurzeit bewege, über die Wahl hinaus durch die gesamte nächste Ratsperiode reiche.

Durch Ratsentscheidungen der vergangenen Jahre und zu erwartende Erhöhung der Umlagen rechne man für die Zukunft in Neustadt mit erheblichen wirtschaftlichen und organisatorischen Problemen, die irgend jemand lösen müsse. „Das wollen und dürfen wir nicht denen überlassen, die den Neustädter Bürgern und Unternehmen bereits jetzt Steuerhebesätze zumuten, die deutlich über denen z. B. der Nachbargemeinde Windhagen liegen.“ meint Heinz Roth, stellvertretender Vorsitzender der FWG.

Mit einem eigenen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters will die Wählergemeinschaft jedoch nicht in den Wahlkampf gehen. Pressesprecher Rainer Högner meint: „Das bedeutet jedoch nicht, dass die FWG einen der von den anderen Parteien präsentierten Kandidaten unterstützt. Weder eine Kandidatin der bisherigen Mehrheitsfraktion noch ein Verwaltungsbeamter erscheint uns für dieses Amt wünschenswert. Wir würden lieber jemanden in der Gemeindeleitung sehen, der geeignet wäre, anstatt die Verwaltung gegenüber den Bürgern die Bürger gegenüber der Verwaltung zu vertreten.“

„Unsere Ziele für die Gemeinderatswahl sind eindeutig. Erstens: Die FWG muss zweitstärkste Fraktion werden. Zweitens: Die uneingeschränkte und unkontrollierbare Herrschaft der jetzigen Mehrheitsfraktion muss aufhören.“ ergänzt W. Winter. Jede unverändert über viele Jahre bestehende absolute Mehrheit führe unvermeidlich zu undemokratischen Entwicklungen und Verfilzungen zwischen Mehrheitsfraktion, Verwaltung und ,Wohlverhalten' zeigenden Unternehmen. Diesen Zustand wolle die FWG am 13. Juni beenden.

Die Ratskandidaten wurden in der folgenden Reihenfolge nominiert:

1.   Johann Wilhelm Winter, Kfz.-Meister, Bühlingen
2.   Johannes Junior, Kaufmann, Borscheid
3.   Rainer Högner, Internetdienstleister, Strauscheid
4.   Egon Buslei, Bäckermeister, Fernthal
5.   Marlene Ottersbach, Unternehmerin, Wiedmühle
6.   Heinz Roth, Rentner, Fernthal
7.   Herbert T. Gries, Ver- und Entsorger, Kodden
8.   Heinz Kötting, Konstrukteur, Fernthal
9.   Erwin Müller, Industriekaufmann, Scharenberg
10. Gebhard Schmidt, Servicetechniker, Fernthal
11. Rudolf Böcking, Industriekaufmann, Borscheid
12. Alois Reuschenbach, Rentner, Dasbach
13. Mathias Kick, Landwirt, Gerhardshahn
14. Klaus Zimmermann, Fleischermeister, Fernthal
15. Karl Manns, Schlosser, Unterelsaff
16. Wilfried Schütz, Rentner, Fernthal
17. Helmut Limbach, Physiotherapeut, Fernthal
18. Hermann Josef Fischer, Geschäftsführer, Fernthal
19. Monika Döhnert, Kauffrau, Strauscheid
20. Karl-Heinz Müller, Techn. Zeichner, Scharenberg
21. Eberhardt Nassen, Rentner, Borscheid
22. Franz Wagner, Rentner, Borscheid

Insbesondere mehr Transparenz und Offenheit gegenüber den Bürgern wollen die FWG-Kandidaten in den kommenden Jahren ermöglichen. Neustadt brauche weder Hinterzimmerdiplomatie noch ,Klüngel' , sondern eine in allen Bereichen klare und für jeden Bürger nachvollziehbare Kommunalpolitik. Dies sei, so die Ansicht der Freien Wählergemeinschaft, nur möglich, wenn nach der Wahl eine deutlich gestärkte FWG konstruktiv im Gemeinderat mitwirken und die Bürger in die notwendigen Entscheidungsprozesse einbinden kann.

Kandidatin Marlene Ottersbach: „Am 13. Juni entscheiden die Wähler, ob sie ihre Stimme nur ,abgeben' - oder ihr für die kommenden fünf Jahre wirkliches Gewicht verleihen wollen. Die FWG ist für die Verantwortung, die ihr daraus erwächst, bereit.“

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