Der Treffpunkt Kommunalpolitik Ihrer Freien Wählergemeinschaft

Aktuell:

Die FWG zur Kommunalwahl 2014:

  •  FWG Neustadt (Wied) besichtigt privates Kleinwasserkraftwerk
  •  FWG Neustadt (Wied) besteht auf Modernisierung der Straßenbeleuchtung
  •  Freie Wähler zu Besuch in Kleinmaischeid
  •  Sommerfest 2013
  •  FWG Neustadt (Wied) setzt auf Energieunabhängigkeit
  •  Jahreshauptversammlung der FWG Neustadt (Wied)
  •  Neustadts Ortsteile:  Die Zwei-Klassen-Gesellschaft
  •  Erweiterung der Rastplatzanlage Fernthal
  •  VG: Übertragung eines Geschäftsbereiches auf einen 1. Beigeordneten
  •  Neuer Vorstand der FWG Neustadt (Wied)
  •  Jubiläum der Neustädter Bücherei

  •  Ältere Berichte finden Sie in den Verzeichnissen „Ihre FWG“ und „Presse“
     


    FWG Neustadt (Wied) besichtigt privates Kleinwasserkraftwerk

    Informationsfahrt nach Winterberg

    WINTERBERG. Die FWG Neustadt (Wied) hat gemeinsam mit Mitgliedern der FREIEN WÄHLER Bezirksvereinigung Rheinland-Pfalz Nord das erste, privat betriebene Gravitations-Wasserwirbelkraftwerk in Deutschland in Winterberg-Niedersfeld besichtigt.

    Informationsfahrt der FWG Neustadt (Wied)
    Bild:  FWG Neustadt (Wied)

    Nach der Besichtigung und dem ausführlichen Gespräch mit dem Betreiber hatten die Freien Wähler eine viel genauere Vorstellung von den Möglichkeiten, aber auch den Problemen mit einer solchen Klein(st)anlage.  Hier an der Wied gibt es mit ca. 9 m3/Sekunde allerdings deutlich günstigere Betriebsbedingungen als bei der besichtigten Anlage, der nur ca. 0,5 m3/Sekunde zur Verfügung stehen.

    15.10.2013

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    FWG Neustadt besteht auf Modernisierung der Straßenbeleuchtung

    Abgelehnte Umrüstung auf LED-Technik kam wieder auf den Ratstisch

    NEUSTADT (WIED).  Bereits am 29.10.2012 hatten die Freien Wähler im Ortsgemeinderat mündlich den Antrag gestellt, zu erneuernde Straßenleuchten auf LED-Technik umzurüsten.  Dies sollte, im Rahmen der BMU-Klimaschutzinitiative gefördert, ohne finanzielle Belastung der Anwohner geschehen.  Der Antrag wurde von der Ratsmehrheit abgelehnt.  Nun machte die FWG einen erneuten Anlauf.

    „Die Argumente gegen eine Modernisierung der Straßenbeleuchtung waren und sind nicht schlüssig“, meint Fraktionschef Heinz Roth.  „Andere Gemeinderäte verhalten sich da viel vernünftiger.“  Deshalb hat seine Fraktion den Antrag noch einmal neu formuliert und dieses Mal schriftlich eingereicht.

    Gefordert wird eine schrittweise Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED-Technik, bevor die Leuchten aus technischen Gründen ohnehin zu ersetzen sind.  Dadurch könnte die technische Erneuerung aus Steuermitteln der Gemeinde finanziert werden, ohne die Anwohner mit den Kosten zu belasten.  Roth:  „Die Gemeinde hat genügend Rücklagen, um die Umstellung zu bezahlen.  Eine sinnvollere Möglichkeit, dieses Geld der Bürger zu investieren, ist bei den steigenden Strompreisen kaum vorstellbar.“

    Die Kosten für Straßenbeleuchtung machen etwa ein Drittel bis zur Hälfte der gesamten Energiekosten einer Gemeinde aus.  Die Amortisationszeit für die Investition in LED-Leuchten richtet sich nicht nur nach der erforderlichen Investition, sondern auch nach den immer unkalkulierbareren, zurzeit jährlich bereits um zweistellige Prozentzahlen steigenden Stromkosten.  Der Umweltdezernent des Kreises, Hallerbach, hatte deshalb bereits die Umrüstung empfohlen:  „Die Kommunen sichern sich so gegen langfristig steigende Energiepreise ab.“ (RZ, 04.06.2012)  Auch das Klimaschutzkonzept des Kreises empfiehlt eindeutig, „herkömmliche Lampen schnellstmöglich gegen LED-Leuchten auszutauschen“.

    Roth:  „Auch auf weiteren Preisverfall bei den Leuchtdioden zu spekulieren, macht keinen Sinn.  Die LED-Leuchten werden nicht mehr im gleichen Maß billiger wie der Strom teurer wird.“

    Die Ersparnis durch den Einsatz der Leuchtdioden-Technik bis zu 75 % ist bei Ausnutzung aller technischen Möglichkeiten wie Dimmen (Helligkeitsreduzierung) während der späten Nachtstunden möglich.  Hinzu kommen erheblich verringerte Wartungskosten:  Gegenüber der Quecksilberdampflampe, die nach nur etwa vier Jahren ausgetauscht werden muss (allerdings bereits nach drei Jahren deutlich an Helligkeit einbüßt), sollen die Leuchtdioden nach Herstellerangabe ca. 12,5 Jahre ihren Dienst tun.

    Trotzdem lehnt die Asbacher Verwaltung in ihrer Stellungnahme die Maßnahme ab:  Der Gemeinderat habe bereits einen Grundsatzbeschluss dazu gefasst und es sollten Vorräte an Leuchtmitteln, deren Herstellung und Verkauf ab 2015 bzw. 2017 verboten sei, für die vorhandenen Leuchten eingelagert werden.

    F WG-Ratsmitglied und -Vorsitzender Willi Winter dazu:  „Es gibt laut Gemeindesatzung keine „Grundsatzbeschlüsse“, sondern nur Beschlüsse, von denen der Gemeinderat schon viele wieder geändert hat.“

    Kritisiert werden von der Fraktion die „unzulänglichen Informationen der Verwaltung und der Gemeindeleitung über Einspar- und Fördermöglichkeiten.“  Dadurch sei eine mögliche Förderung der Umrüstung in Höhe von 25 %, später von immer noch 20 % verschlafen worden.  Nur aufgrund fehlender Informationen habe man der Übernahme veralteter Leuchtmittel von der Syna GmbH zugestimmt.

    Auch das Argument der Verwaltung, die geforderte Beitragsfreiheit, die es nur für den Austausch von Leuchten, deren „Verschlissenheit noch nicht erreicht ist“, gebe, sei „nicht möglich“, da sie zu Ungleichbehandlungen der Bürger führe, lassen die Freien Wähler nicht gelten.  Winter:  „Wenn Straßenleuchten wegen Verschleiß sowieso erneuert werden müssen, macht es für die Anwohner keinen Unterschied.  Deshalb zu argumentieren, man solle doch mit der Umrüstung solange warten, bis auch diejenigen zahlen müssen, deren Leuchten jetzt noch in Ordnung sind, ist wirtschaftlicher Unsinn.  Auf viele Jahre müssten dann alle mit ihrer Grund- oder Gewerbesteuer die zu hohen Strom- und Wartungskosten bezahlen.  Außerdem kann sich die Gemeinde auch bei einer Beitragspflicht der Bürger mit mehr als nur 10 % an der neuen Beleuchtung beteiligen.“

    Die FWG verweist auch auf andere Gemeinden, die es aus ihrer Sicht vernünftiger angehen:

    Neuwied plant, 60 bis 70 Straßen auf LED-Technik umzurüsten. (RZ 23.06.2012)

    Bonefeld überlegt, Straßenlampen, die jünger sind als 25 Jahre, umzurüsten, da für diese Leuchten voraussichtlich keine Beitragspflicht für die Anlieger besteht.  Claus Gördes, Ortsbürgermeister von Bonefeld:  „In all das, was beitragsfrei ist, sollten wir zuerst investieren.“ (RZ 22.02.2013)

    In Großmaischeid verlangt die CDU, die dort im Gegensatz zu Neustadt nicht die Mehrheit hat, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik – ohne Kostenbeteiligung der Anlieger.

    Auch in Oberdreis will der Gemeinderat die Umrüstung vornehmen, ohne dass die Bürger mit Beiträgen belastet werden.  Dazu müssen auch dort die Leuchten modernisiert werden, bevor die Maßnahme durch Schadhaftigkeit oder Verschleiß unvermeidlich ist.  Ebenfalls umrüsten wollen die Gemeinden Dürrholz und Marienhausen.  Ehlscheid hat die Umrüstung der vorhandenen Lampenköpfe bereits flächendeckend durchgeführt und spart nun, bei einer Investition von 24.000 Euro, alleine an Stromkosten bis zu 8.000 Euro jährlich – Strompreiserhöhungen nicht eingerechnet..

    Auch in benachbarten Landkreisen tut sich was:  So sollen im kleinen Oberzissen im Kreis Ahrweiler 165 Straßenlaternen auf LED-Technik umgerüstet werden.  In Bad Breisig, Brohl-Lützing, Gönnersdorf und Waldorf wurden bereits 200 Quecksilberdampflampen gegen LED-Beleuchtung ausgewechselt.  Und in der Landeshauptstadt wird ebenfalls bereits praktisch getestet:  In Hechtsheim werden bis zum Herbst 251 herkömmliche Leuchten gegen nur noch 151 LED-Leuchten ausgetauscht.

    In Elkhausen (Kreis Altenkirchen) wurde bei der Installation von LED-Straßenlaternen direkt berücksichtigt, dass im Nachtbetrieb die Leistungsaufnahme reduziert wird.  Und in Scheuern (Rhein-Lahn-Kreis) mussten zwar teilweise die Kosten umgelegt werden, die Stadt Nassau übernimmt davon aber nicht nur 10 %, sondern 40 %.

    In Neustadt (Wied) wäre mit einer Investitionssumme von mittelfristig etwa einer halben Million € zu rechnen.  Roth:  „Bei der derzeitigen Rücklage der Ortsgemeinde, wäre das eine der sinnvollsten Investitionen in die zukünftige Versorgungssicherheit der Gemeinde.“

    Nach Ablehnung auch dieses Antrags wird die FWG nun auf jeden Fall eine Wirtschaftlichkeitsberechnung einfordern, auch unter Berücksichtigung der höheren Wartungskosten und der durch die ständig steigenden Strompreise mitsteigenden Kosten bei Weiterverwendung der eingelagerten, nicht mehr den heutigen Anforderungen an Effizienz und Langlebigkeit entsprechenden Leuchtmittel.

    03.09.2013

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    Freie Wähler zu Besuch in Kleinmaischeid

    beim Sommerfest der FWG-Kollegen

    KLEINMAISCHEID. Mitglieder der FWG Neustadt (Wied) und der Kreis-FWG waren Gäste beim Sommerfest der FWG Kleinmaischeid.

    FWG Sommerfest in Kleinmaischeid
    Bild:  FWG Neustadt (Wied)

    Die erfolgreiche „Vernetzung“ der Wählergemeinschaften im Kreis Neuwied wurde fortgesetzt. Zunehmend wird es für die früher eher auf ihre Abgrenzung bedachten örtlichen Gruppen zu einer Selbstverständlichkeit, sich neben den Veranstaltungen der Kreis-FWG auch gegenseitig „privat“ bei den kleinen Festivitäten der Vereine zu besuchen, sich persönlich noch besser kennen und schätzen zu lernen.

    01.09.2013

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    Sommerfest 2013

    der FWG der Verbandsgemeinde Asbach

    BUCHHOLZ. Auch in diesem Jahr gab es in der Verbandsgemeinde Asbach wieder ein Sommerfest der Wählergemeinschaften.

    FWG Sommerfest 2013
    Bild:  Stefanie Ehl

    Zu Gast war neben dem FWG-Kreisvorsitzenden Udo Franz auch der Bundestags-Wahlkreiskandidat der FREIEN WÄHLER, Oliver Weihrauch.  Vom zeitweiligen Regen ließ sich niemand beeindrucken:  Steaks, Kuchen und viele interessante Gespräche sorgten für gute Laune.

    18.08.2013

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    FWG Neustadt (Wied) setzt auf Energieunabhängigkeit

    Fernziel:  Energieautarke Gemeinde bis 2030

    NEUSTADT (WIED).  Die Freien Wähler streben als langfristiges Ziel die Unabhängigkeit der Ortsgemeinde von den Stromkonzernen an.  Ein Mix aus grundlastfähiger Energieerzeugung und -nutzung in der Gemeinde und eine kleinräumige Vernetzung mit den Nachbargemeinden ist der Plan.

    Die Entwicklung der Stromerzeugung hin zu wenigen, großen Anbietern, die den Markt unter sich aufgeteilt haben, führe nach der latenten Bedrohung durch die Risiken der Kernenergie inzwischen zu konkreten Belastungen von Mensch und Natur durch Wildwuchs bei Windkraftanlagen und großflächige Photovoltaik sowie durch die geplante Landschaftszerstörung durch neue „Stromautobahnen“.  Beides ist jedoch nach Ansicht der FWG nicht erforderlich.  Dezentrale Stromerzeugung aus vernetzten Kleinanlagen und deren Verbindung zu weiteren Netzen in Nachbargemeinden könnte eine sichere und bezahlbare Energieversorgung ohne Großanlagen und Überlandleitungen sicherstellen.

    Der Vorsitzende Willi Winter:  „Wir wollen eine ständige und ergebnisoffene Diskussion über alle Möglichkeiten, die durch Einsparungen, grundlastfähige Stromerzeugung und Übernahme des Stromnetzes auf kommunaler Ebene möglich sind.“  Die zukünftig noch zu erwartenden Preiserhöhungen für Elektrizität machten es notwendig, die weitere Entwicklung der Technik immer wieder aktuell in die Planung einzubeziehen.  So sei die zu erwartende Amortisationszeit für eine Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung wahrscheinlich deutlich kürzer als bisher berechnet.

    Energieautarke Gemeinde Neustadt (Wied)
    Bild:  FWG Neustadt (Wied)

    „Besonders interessant sind für Neustadt die von Fischen passierbaren Wasserwirbelkraftwerke, wie sie in Österreich und der Schweiz bereits seit 2010 in Betrieb sind,“ setzt Stellvertreter Rainer Högner einen Schwerpunkt.  „Ohne Landschaftszerstörung wären diese preisgünstigen Kleinkraftwerke in der Wied einsetzbar.“  Auch über „Geothermie im Garten“ und die gegenüber den üblichen Windrädern unauffälligen und bis zu zehn Mal effizienteren vertikalen Windkraftanlagen müsse verstärkt nachgedacht werden.

    Den Betrieb können sich die Freien Wähler sowohl privat, durch ortsansässige Unternehmen oder auch auf genossenschaftlicher Basis vorstellen.  Noch sei eine wirkliche Unabhängigkeit einer Gemeinde technisch und rechtlich nicht möglich, aber „würden wir die unbezahlbaren Sackgassentechnologien der Wind- und Solar-Großanlagen, die ohne zusätzliche große Speicher nur bei passender Wetterlage funktionieren, endlich verlassen, könnten sich die von der Zwangssubventionierung befreiten Verbraucher ihre eigene, sichere Energieversorgung leisten,“ meint Högner.  Die notwendigen gesetzlichen Korrekturen würden allerdings davon abhängen, wie unabhängig die auf Landes- und Bundesebene verantwortlichen Politiker vom Einfluss der Stromkonzerne und der EU-Vorgaben sind.

    Bereits 2003 hatte die FWG Neustadt in ihrem Grundsatzprogramm festgelegt, sich auch zu Landes-, Bundes- und EU-Themen, die Auswirkungen auf die kommunale Arbeit haben, äußern zu wollen.  Högner: „Inzwischen zeigt sich immer deutlicher, wie wichtig unsere Aktivität als FWG über die Gemeindegrenzen hinaus ist.  Auch wenn das bedeutet, sich zusätzlich in einer bei Freien Wählern eher unbeliebten Parteistruktur zu engagieren:  Langfristig können wir für unsere Gemeinde nur mit Einfluss auf die gesetzgebenden Ebenen das Bestmögliche erreichen.“

    11.07.2013

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    Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl der FWG Neustadt

    Bundestagskandidat Oliver Weihrauch stellt sich vor

    NEUSTADT - FERNTHAL.  Bis auf kleine Änderungen ist der „alte“ Vorstand auch der neue.

    Am Donnerstag, den 28.März 2013 fand im „Dreischläger Hof“ in Fernthal die Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Neustadt (Wied) statt.  Als Gäste waren neben Dietmar Josef Lauer und Thomas Zimmermann (beide FWG Buchholz) auch der FWG-Kreisvorsitzende Udo Franz und Oliver Weihrauch, der Wahlkreiskandidat der FREIEN WÄHLER für die Bundestagswahl am 22. September (Wahlkreis 198 Neuwied-Altenkirchen Ww.)

    Nach einem Grußwort von Udo Franz hatte Oliver Weihrauch (Oberhonnefeld-Gierend) Gelegenheit für eine persönliche Vorstellung und die Ausführung seiner Ziele als Bundestagskandidat.  Eine lebhafte Diskussion mit dem Kandidaten rundete diesen Teil der Versammlung ab.

    Nach dem nun folgenden Rechenschaftsbericht wurde der Vorstand einstimmig entlastet und damit der Weg für die anstehende Neuwahl freigemacht.  Mit Udo Franz als Wahlleiter sowie Dietmar J. Lauer und Thomas Zimmermann als Wahlhelfer wurde der Vorstand wie folgt gewählt:

    Jahreshauptversammlung 2013 der FWG Neustadt (Wied)
    V. l. n. r.:  FWG-Vorsitzender Willi Winter, Bundestagskandidat der FREIEN WÄHLER Oliver Weihrauch und FWG- Kreisvorsitzender Udo Franz.
     
    Foto:  FWG Neustadt (Wied)

    Willi Winter (Bühlingen) wurde als Vorsitzender wiedergewählt.  Matthias Kick (Gerhardshahn) übernahm von Markus Menzenbach (Ehrenberg), der zum Beisitzer gewählt wurde, das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden, Rainer Högner (Strauscheid) wurde als weiterer Stellvertreter wiedergewählt.  Auch Heinz Roth (Fernthal) als Schriftführer, Herbert T. Gries (Kodden) als Kassenwart und Alois Reuschenbach (Dasbach) als weiterer Beisitzer wurden in ihren Funktionen bestätigt.  Kassenprüfer sind nun Hermann Kick (Manroth) und Josef Vogt (Scharenberg).  Alle Wahlen erfolgten ohne Gegenstimme.

    Fraktionssprecher Heinz Roth informierte über die Ratsarbeit der vorangegangenen Monate.  Perspektive:  Der im Jahre 2004 von der FWG beantragte Fußweg zwischen Fernthal und Manroth soll in diesem Jahr durchgehend begehbar sein ...

    Für eine nächste Hauptversammlung vorbereitet wurden notwendige Satzungsänderungen.  Sie sollen nach Rücksprache mit dem zuständigen Registergericht in Montabaur zur endgültigen Abstimmung kommen.  Termin für diese Versammlung soll der 11. Juli 2013 sein.

    28.03.2013

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    Neustadts Ortsteile:  Die Zwei-Klassen-Gesellschaft

    NEUSTADT.  Schon 2004 hat die FWG im Ortsgemeinderat Neustadt einen Fußweg zwischen Fernthal und Manroth mit Anbindung an Bertenau beantragt.

    Inzwischen sind zwar Teilstücke fertiggestellt, aber auch acht Jahre nach der Antragstellung durch die Freie Wählergemeinschaft fehlt noch immer eine durchgehende Verbindung.  Seit Bestehen des Fernwanderweges „Westerwaldsteig“ wird der halb fertige Weg auch von Übernachtungsgästen der örtlichen Gastronomie genutzt.  Gerade dieser Teil des Weges ist für die Fußgänger äußerst risikoreich, da es zwischen Landstraße und der Leitplanke nur einen schmalen, unbefestigten Pfad gibt, der besonders bei Schnee unpassierbar ist.

    Unvollendeter Fußweg zwischen Fernthal und Manroth
    Foto:  Heinz Roth

    Mit Kinderwagen oder Rollator muss man in jedem Fall auf die Fahrbahn ausweichen. Steckt hinter dem Ganzen Methode  -  oder fehlen die fachlichen Kompetenzen?  Aber selbst dann hätte man, wenn man hinter der Sache steht, einen Planer beauftragen können, den man ja sonst in Neustadt selbst für das Pflanzen von ein paar Obstbäumen in Anspruch nimmt.  Im vergangenen Jahr wurden von der Ortsgemeinde im Hauptort Neustadt und entlang der Wied Hunderttausende für Rad- und Wanderwege, dazu weitere Zigtausende im Rahmen der Dorferneuerung ausgegeben.  In den vielen Ortsteilen oberhalb des Wiedufers aber tut sich nichts.

    12.01.2013

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    Erweiterung der Rastplatzanlage Fernthal

    Pressemitteilung

    NEUSTADT (WIED).  Die FWG Neustadt (Wied) unterstützt ausdrücklich die Bürgerinitiative Neschen-Scharenberg in ihrer Ablehnung des Ausbaus der Rastplatzanlage Fernthal.

    Zwar ist unstreitig, dass LKW-Stellplätze entlang der A 3 fehlen, jedoch wurde hier aus Sicht der Freien Wählergemeinschaft eine völlig ungeeignete Lösung vorgeschlagen.

    Die unmittelbare Nähe zur Wohnbebauung und die Topographie lassen einen Ausbau wie im vorliegenden Entwurf nicht sinnvoll erscheinen.  Auch die zu erwartende Verlegung der Autobahnauffahrt würde zu zusätzlichen Belastungen für die Anwohner einerseits und Verkehrsbehinderungen andererseits führen.  Insgesamt wäre der zu Lasten der Steuerzahler erforderliche Aufwand an einer geeigneteren Stelle deutlich geringer.

    Auch den Vorschlag, LKW-Stellplätze auf den Gelände der ehemaligen Kreismülldeponie zu schaffen, hält die FWG für nicht realisierbar, da der Untergrund nicht in ausreichendem Maße zu verdichten ist, so dass der Schwerlastverkehr dort keinen stabilen Untergrund hätte.

    Als sinnvolle und günstigere Alternativen kann sich die FWG für eine Einrichtung von LKW-Stellplätzen sowohl die Fläche zwischen Autobahnauffahrt Ittenbach und der BAB wie auch das neue Industriegebiet Dachsberg (Autobahnausfahrt Linz/Bad Honnef) vorstellen, zumal dort bereits eine Tankstelle vorgesehen ist und die Entfernung zur Raststätte Fernthal nur zehn Kilometer beträgt.  Auch an der BAB-Ausfahrt Dierdorf oder am Areal um den in etwa 30 km in südöstlicher Richtung gelegenen Autohof Mogendorf (Autobahnausfahrt Ransbach-Baumbach) wäre die Einrichtung wesentlich einfacher und preisgünstiger möglich.

    Statt eines Ausbaus der Parkfläche an der Raststätte Fernthal regt die FWG an, eine kostenlose Toilettenanlage für die Fernfahrer bereitzustellen und statt dem jetzigen niedrigen Zaun eine Lärmschutzanlage zu installieren, wodurch sowohl die Verunreinigung der Böschung mit Müll und Fäkalien und die nächtliche Belästigung der Anwohner durch an- und abfahrende LKW und laufende Kühlanlagen vermieden oder verringert wird.

    24.04.2012

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    Übertragung eines Geschäftsbereiches auf einen 1. Beigeordneten

    Pressemitteilung

    VERBANDSGEMEINDE ASBACH.  Auf Antrag der CDU Fraktion soll nun  -  als hauptamtlicher Beigeordneter  -  ein weiterer „Chef“ in der Asbacher Bauabteilung untergebracht werden.  Dort wäre aus Sicht der FWG nicht, wie wohl vorgesehen, ein Rechtsanwalt, sondern ein Bauingenieur angebracht, der das nötige Fachwissen mitbringt, damit in Zukunft Ausschreibungen und Bauüberwachung in der Verwaltung selbst getätigt werden können und nicht, wie bisher, bereits die Pflanzung einiger Bäume externen Sachverstand erfordert.  Es reicht völlig, wenn an der Spitze der Bauabteilung ein Verwaltungsbeamter steht.

    24.04.2012

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    Neuer Vorstand bei der FWG Neustadt (Wied)

    Die Freien Wähler haben Ihre Führungsmannschaft für die kommenden zwei Jahre gewählt

    NEUSTADT (WIED).  Kontinuität und Weiterentwicklung wollte die Wählergemeinschaft zusammenbringen  -  und stellte den wiedergewählten Willi Winter und Rainer Högner ein neues Vorstandsmitglied zur Seite.

    Neu in den geschäftsführenden Vorstand gewählt wurde der Ehrenberger Unternehmer Markus Menzenbach.  Er übernimmt die Position des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden von Heinz Roth, der dem Vorstand aber als Schriftführer erhalten bleibt.

    Der FWG-Vorstand besteht nun aus dem Vorsitzenden Willi Winter (Bühlingen), dem 1. Stellvertreter Rainer Högner (Strauscheid), dem 2. Stellvertreter Markus Menzenbach (Ehrenberg), Schriftführer Heinz Roth (Fernthal), Kassenwart Herbert T. Gries (Kodden) sowie den Beisitzern Alois Reuschenbach (Breitscheid) und Matthias Kick jun. (Gerhardshahn).

    Der neue Vorstand der FWG Neustadt (Wied)
    V. l. n. r.:  Kassenwart Herbert T. Gries, Vorsitzender Willi Winter, stellvertretender Vorsitzender Markus Menzen-
    bach, stellvertretender Vorsitzender Rainer Högner, Beisitzer Alois Reuschenbach und Schriftführer Heinz Roth.

    Da Högner, Winter und Roth auch in der Landesvereinigung FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz aktiv sind, wurde ein Jahr lang viel Energie der Vorstandsmitglieder auch in den Landtagswahlkampf investiert.  Nun jedoch liegen die Prioritäten wieder eindeutig bei der Kommunalpolitik.  Die politischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre sieht der neue Vorstand bei den Themen Tourismus und Gewerbe.  In beiden Bereichen fehlt es der Ortsgemeinde Neustadt (Wied) nach Ansicht der Freien Wähler an Kreativität und einem schlüssiges Gesamtkonzept.  Der alte und neue Vorsitzende Winter dazu:  „Wir sehen hier noch einige bisher ungenutzte Möglichkeiten, die wir in Zusammenarbeit mit den Neustädter Bürgern und Unternehmen in konkrete Maßnahmen umsetzen wollen.“  Bereits zur nächsten Ratssitzung im Juli will die FWG-Fraktion hierzu einen ersten konkreten Antrag ausarbeiten.

    18.05.2011

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    Jubiläum der Gemeindebücherei Neustadt (Wied)

    Der neue Vorstand der FWG Neustadt (Wied)
    Fraktionsvorsitzender Heinz Roth gratuliert Dipl.-Bibl. A. Dissemond.

    Beim 20-jährigen Jubiläum der öffentlichen Gemeindebücherei Neustadt (Wied) gratulierte auch die FWG und überreichte einen Blumenstrauß an Diplom-Bibliothekarin Angela Dissemond.

    10.04.2011

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    Ältere Berichte finden Sie in den Verzeichnissen „Ihre FWG“ und „Presse“